1. Lippmann
  2. Linux
  3. Freitag, 14. Mai 2021
Hallo Herr Kleemann,

ich kann gut nachvollziehen, dass sich die Installationsanleitungen für Ubuntu 20.04 von Herrn K. Etem bisher beschränken auf die 2 einfacheren Möglichkeiten (oder habe ich da etwas missverstanden? Ich bin ja nicht im Besitz dieser DVD mit den eBooks):
1. allein auf der Festplatte
2. neben Windows

Es zeigt sich aber hier im Forum fast täglich, dass es den Wunsch nach Anleitungen noch für andere, wenn auch komplizierte Wege der Installation gibt, nämlich
1. Installation auf einer MBR-Festplatte mit der "unpraktischen" Begrenzung auf 4 primäre Partitionen (manuelle Partitionierung -->erweiterte Partition, .... )
2. Installation auf einer 2. internen Festplatte bzw. auf einer externen Festplatte (--> manuelle Partitionierung, Ort für den Bootloader GRUB2, ....)
Dafür sind dann bisher jedesmal lange umständliche Erklärungen notwendig, zumal es ja auch der verständliche Wunsch jedes einzelnen Fragestellers ist, individuell beraten und "betreut" zu werden und sich darüber hinaus die Fragesteller leider sowieso immer noch daran gewöhnt haben, im Archiv nach schon vorhandenen Lösungen zu suchen (das Archiv soll ja laut der Mitteilung von Herrn Steve Kraft = Kundenadmin vom 12.05.2021 wieder in vollem Umfang nutzbar sein. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Vielen Dank dafür an dieser Stelle auch im Namen aller Fragesteller und Antworter!).
Wäre es nicht hilfreich und sinnvoll, diese Anleitungen noch nachzureichen, evtl. in Form von 2-3 zusätzlichen Einzelanleitungen für die wirklich Interessierten auf Anfrage beim Verlag, ggf. als E-Mail-Anhang? Oder ist das im Hinblick auf das Erscheinen von Ubuntu 22.04 in gut 1 Jahr zu viel Aufwand, weil dann diese zusätzlichen Anleitungen in die neuen eBooks möglicherweise sowieso mit aufgenommen werden? Auf jeden Fall ist meiner Meinung nach die Nachfrage groß und würde den Club erheblich entlasten.

Mit freunlichen Grüßen
U.Lippmann
Antworten (10)
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Hallo Frau Lippmann,

das Problem haben wir auf dem Schirm, leider ist es nicht so einfach. Im Vorgängerprodukt des Linux Insiders Run Linux, hatten wir dies allgemeiner erklärt, leider gibt es dann so viel Spezialfälle, das die Erklärungen nicht ausreichen. Es ist ein Thema mit dem wir uns auf den Redaktionskonferenzen immer wieder befassen. Wenn uns eine machbare Idee einfällt, werden wir diese sicher umsetzen.

So bald der Automatismus (Ubuntu alleine oder neben Windows) oder die weitere Anleitung in den eBooks (Installation von Windows und Linux mit Löschen des altem Systems) nicht funktioniert oder etwas anderes gewünscht ist, sind so viele Sonderfälle zu berücksichtigen, das wir das nicht in vernünftigen Form erklären können.

Denken Sie allein an das Problem mit dem im BIOS Modus installiertem Windows und dem im UEFI Modus gestarteten USB Stick. Oder das fehlende root-Dateisystem, was wir sogar im eBook erklären, aber immer wieder Thema hier ist. Auch den Sachverhalt mit erweiterter und primärer Partition sowie dem logischen Laufwerken, kann man erklären. Aber für die meisten Leser bleibt es auch dann unverständlich weil die Grundlagen fehlen und auch kein Interesse daran besteht.

Die meisten Leser wünschen eine schnelle und einfach Installation.

Wenn man nachfragt, erfährt man oft das auch Windows nie selbst installiert wurde. Eine Windowsinstallation bietet genau genommen nur die zwei Möglichkeiten entweder die ganze Platte Windows zu überlassen oder die Partitionierung selbst vorzunehmen.

Ich hoffe Sie können unsere Überlegungen nachvollziehen. Für Anregungen und auch Kritik sind wir natürlich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Kleemann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 1
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Hallo Herr Kleemann,

danke für Ihre ausführliche Antwort. Ich schreibe heute noch mal kurz zurück.
Sie schreiben:
Denken Sie allein an das Problem mit dem im BIOS Modus installiertem Windows und dem im UEFI Modus gestarteten USB Stick. Oder das fehlende root-Dateisystem,

Die Stichworte: BIOS-Modus - UEFI-Modus, primäre, logische, erweiterte Partition, fehlendes root-Dateisystem sollten natürlich alle unausgesprochen/unausgeschrieben in meinen Vorschlägen (durch ...... gekennzeichnet) mit enthalten sein.
Ich wollte nur nicht einzeln noch einmal aufzählen was da alles noch dazugehört.
Sie schreiben:
Die meisten Leser wünschen eine schnelle und einfach Installation.

Oft ist die Installation für sie eben nicht einfach. Ich dachte eigentlich ja auch nicht an die "meisten", sondern an
die wirklich Interessierten

Aber wahrscheinlich gibt es tatsächlich zu wenig wirklich Interessierte.
Und die meisten lesen ja leider noch nicht einmal das was schon vorhanden ist (DVD, eBooks). Oder sie fragen zuerst im Club, um dort zu erfahren, dass das alles schon wunderbar woanders erklärt ist.
Ähnlich ist es mit den leidigen, sich ständig wiederholenden Fragen nach der Drucker/Scanner-Installation. So gut wie niemand erinnert sich, wie er/sie das schon einmal geschafft hat oder hat sich die Anleitung aufbewahrt oder sich Notizen gemacht. Mit jeder Neuinstallation, jeder neuen Distribution geht alles wieder von vorne los. Kaum einer lernt aus der Vergangenheit für die Gegenwart, kaum einer lernt vom gleichen Problem des Kollegen. Es ist quasi ein tausendfacher mühseliger Einzel "unterricht" statt ein Gemeinsam- und Voneinander-Lernen.
Was kann man da machen? Wahrscheinlich nicht viel, ausser geduldig zum x-ten dasselbe schreiben und hoffen, dass man hin und wieder jemanden glücklich macht.

Mit freundlichen Grüßen
U.Lippmann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 2
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Hallo Li,

aus Interesse bin ich jetzt hier gelandet! Und ich denke, es hat sich gelohnt, zumindest kann ich jetzt verstehen, dass es nicht so einfach ist, auf die Bedürfnisse eines jeden "Ubuntu-Neulings" einzugehen. Mich wundert nur, dass sich Herr Etem, dessen Publikationen ich für sehr gut ausgearbeitet halte, uns immer wieder animiert, auf das einfache, störunanfällige Ubuntu zu wechseln, aber nie zu erreichen ist!:(

Bei den anderen Chefredakteuren ist dies ähnlich. Auf keine meiner Fragen, die ich in den monatlichen Ausgaben von WindowsWissen oder LinuxInsider gestellt hatte, erhielt ich eine Antwort. Da dies nicht mit den großmundigen Werbesprüchen des VNR-Verlags zusammenpaßt, bin ich zugegebenermaßen sehr defensiv eingestellt. und wenn es nicht die interessierten Mithelfer wie Sie, Li, noha, Jürgen0033 etc. gäbe, würde ich hier keine Hilfe suchen.

Ich bin zwar interessiert an einer Ubuntu-Lösung, aber aufgrund meiner Hauptbeschäftigungen wie Ehefrau, Hobbyfilmen, alles was mit Video- Foto- und Musik- Aufnahme und Wiedergabe einschließlich zugehöriger Hüllendrucke, Klavierspielen mit Notendrucken etc. hänge ich unlösbar von Windows ab. Zudem bin ich im reiferen Alter von 80 Jahren und habe vielleicht nicht mehr so viel Zeit (und Lust), um meinen über 10 Jahre alten PC auf Linux-Norm umzustellen.

Aber ich interessiere mich jetzt aufgrund der aktuellen Situation dafür, dass mir das bisher ziemlich unbekanntes BIOS-Verhalten meines PC klar wird. Da Sie, lieber "Li" ja dasselbe System ja auch auf einem Ihrer Rechner haben, könnten Sie und vielleicht weitere Helfer mir dabei evtl. behilflich sein? Wenn ja, würde ich hierzu ein neues Thema eröffnen, weil das sonst in https://club.computerwissen.de/qa/99935-linux-ubuntu-parallel-zu-windowspro-installieren zu viel und unübersichtlich wird. Gerne höre ich von Ihnen - vielen Dank!:D

Hans
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 3
noha
VIP
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Hallo Hans,

das BIOS bzw. UEFI ist das Schwierigste am Rechner, weil jeder Hersteller seine eigenen Suppen (Mehrzahl) kocht. Ich selbst betreibe derzeit Rechner aus 3 verschiedenen Modellreihen von HP. Jede Modellreihe (Laptop, Desktop, Server) hat ein völlig anders zu bedienendes UEFI. Genau so wie PkW, LKW und Omnibus mit dem gleichen Markennamen verschieden zu bedienen sind.

Das BIOS (=Vorgänger des UEFI) hat seinen Ursprung im ersten PC der Firma IBM. Diese Geräte waren geplant, dass der Kunde mindestens 3 verschiedene Betriebssysteme wählen können soll (zwei davon sind ziemlich bald untergegangen). Damit die Programmierer der Betriebssysteme nicht für jede Änderung in der Hardware von vorne anfangen musste, konnten die Betriebssysteme Funktionen zum Steuern der Geräte unabhängig von Details der Hardware programmieren. Das BIOS hat dann den Programmierern auf standardisierte Methoden die Funktionen zur Verfügung gestellt.
Nun hatte IBM zwar den Quellcode des BIOS veröffentlicht, aber durch Copyright geschützt. Andere Hersteller von PCs waren gezwungen, die Funktionen des BIOS nach außen hin gleichartig anzubieten, nach innen hin aber etwas anderes als IBM zu machen.

Nun liefern die Hersteller des Rechners zwar ein Handbuch mit, das man als Bedienungsanleitung des BIOS bzw. UEFI bezeichnen kann. Zur Nutzung muss man aber Grundlagen dazu kennen.
Wenn Sie ein Auto kaufen, bekommen Sie ein dickes Handbuch mit, das alle Funktionen beschreibt. Das ersetzt aber keineswegs den Besuch der Fahrschule.

VG
noha
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 4
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Hallo Frau Lippmann,

ich mache den Support für die Linuxpublikationen des Verlags schon seit 2006 und war beim ersten Chefredakteur auch mal mehr in die Entwicklung er Publikation eingebunden. gerade ich mache mir ja Gedanken, was man verbessern kann, damit ich nicht alle paar Wochen das gleiche Schreiben muss. bei einigen Dingen gelingen uns da Fortschritte, wenn auch nur klein aber bemerkbar.

Ein Problem ist, das viele Nutzer einfach Linux installieren wollen, sich aber vorher nie an die Installation von Windows heran getraut haben. Was bei nur einem System auf dem Rechner bei beiden Systemen gleich schwer ist. So bald ein zweites System installiert werden muss, gibt es viele variablen, so das wir nur die einfachen Möglichkeiten halbwegs erfolgreich erklären können. Das ist zum Einen das einfache Windowssystem mit 1 oder 2 Partitionen, bei dem der Assistent daneben installieren kann oder die komplette Neuinstallation von Windows und Linux. beides funktioniert bei den meisten Lesern, hier im Club bekommt man ja nur die komplizierteren fälle oder diejenigen, die lieber nur Fragen und nicht lesen und dann machen.

Ein anderes Beispiel sind Drucker und WLAN Konfiguration, beides haben wir beschrieben.
Bei Druckern einmal das Schema F für jeden Hersteller, das hier im Club gewachsen ist und wenn man sich aufmerksam an die Anleitungen hält, alles richtig schriebt auch funktioniert. Der Fragesteller hat dies aber oft nicht gelesen, nur Ubuntu installiert und schreibt der Drucke druckt nicht. Eine umfangreichere Anleitung würde also nichts bringen. Sind nur einzelne Schritte unklar, dann ist der Club ja für die Beantwortung da.
Bei WLAN haben wir den Text, den ich auch hier im Club schriebe, erstmal wo man das WLAN aussucht, dann die zusätzlich Treiber und letztendlich das Erzeugen der Informationsdateien und damit dann hier eine Frage stellen, damit wird direkt helfen können. Dies wird so selten gelesen, das ich positiv überrascht bin, wenn ein Leser bei der ersten Anfrage gleich die Dateien hochlädt.

Letztendlich soll der Linux Insider und auch der Computerwissen Club Hilfe zur Selbsthilfe geben, es gibt hier halt keine Admins, die malt eben vorbeikommen und die Probleme lösen.

Ich Inhalte diesen Austausch mit Ihnen für sehr sinnvoll, gehe gerne auf Vorschläge ein und reiche Sie auch an Herrn Etem weiter. Was wir wie umsetzen können, ist etwas anderes. Aber vermutlich haben Sie eine andere Sichtweise und daher andere Ideen, die uns weiterhelfen können. Also bitte weiter so.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Kleemann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 5
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Hallo Hans,

es gibt Chefredakteure, die selbst den Support hier im Club übernehmen, andere verlasen sich auf Experten wie mich. Sie lesen die Fragen und Antworten, geben Feedback und lassen die wichtigeren Probleme auch in neue Artikel einfließen.

Bei einigen Werken gibt es zudem neben dem Club eine Redaktionsmailadresse sowie eine telefonische Sprechstunde. Auch dies ist eine Entscheidung des Chefredakteurs und fließt in die Produktkosten mit ein.

Wir hatten für den Vorgänger des Linux Insiders auch mal eine telefonische Sprechstunde, die ich betreuet habe. Da viele Probleme eher im Terminal gelöst werden müssen, ist dies nicht zielführend gewesen, meist mussten wir dann auch schriftliche Kommunikation wechseln. Terminaleingaben und Ausgaben sind nur schwer telefonisch zu vermitteln. Auch aus diesem Grund wurde die Sprechstunde eingestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Kleemann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 6
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Hallo Herr Kleemann,

nochmal danke für Ihre Antwort.
Ich muss Ihnen noch einmal schreiben, weil ich glaube, dass Sie mich in einigen Punkten missverstanden haben bzw. dass wir (so verrückt es klingt) eigentlich mit unterschiedlichen Worten dasselbe meinen.
Gut, zusätzliche ausführlichere Anleitungen bringen nichts, es gibt zu wenige Interessierte.
Sie schreiben:
Der Fragesteller hat dies aber oft nicht gelesen, nur Ubuntu installiert und schreibt der Drucke druckt nicht. Eine umfangreichere Anleitung würde also nichts bringen. Sind nur einzelne Schritte unklar, dann ist der Club ja für die Beantwortung da.

So ist es, und das ist ja wohl auch das Problem. Die meisten Fragesteller lesen also weder kurze noch ausführliche Anleitungen. Die Mehrheit liest eben leider gar nichts.
Ich schrieb ja:
Und die meisten lesen ja leider noch nicht einmal das was schon vorhanden ist (DVD, eBooks). Oder sie fragen zuerst im Club, um dort zu erfahren, dass das alles schon wunderbar woanders erklärt ist.


Das ist auch das Kernproblem bei allen der drei bisher genannten Bereiche:
1. System-Installation, 2. Drucker-/Scanner-Installation, 3. Herstellen einer Internetverbindung (4., 5., ...)
Fazit: Anleitungen helfen nicht, egal, ob kurz oder lang, wenn sie nicht gelesen werden.
Könnte man dann nicht vereinfacht erwarten/verlangen:
Hauptregel: erst lesen, dann fragen.
Lesen: man merkt im Club ja sofort, ob der Fragesteller sich überhaupt schon mal mit seinem Problem beschäftigt hat oder ob er sich gemütlich von den helfenden Händen auffangen lässt: "Der Club muss mir helfen, ich bin ja Mitglied!"
Fragen: danach erst wäre dann das Forum zuständig für weitere Hilfen.
Wie kann man das erreichen? Ich weiss es auch nicht. Ich grüble schon seit Monaten.
Wenn der Club das aber nicht schafft, wird das Ziel, die Fragesteller allmählich immer selbständiger und letztlich unabhängig von "Mutters Rockzipfel" zu machen nicht erreicht. Die Clubmitglieder werden nämlich nicht deshalb weniger, weil sie selbständig geworden sind, sondern weil sie irgendwann sowieso keine Lust mehr haben. (So war es jedenfalls bei meinem Nachbarn, der mich in dieses Forum gebracht hat) Und dann kommen neue nach, die sich's auch lieber wieder bequem machen.

Ich bin aus Interesse häufig auch in anderen Foren lesend unterwegs, hauptsächlich in Linux-Foren. Da weht meist ein ganz anderer, rauherer Wind. Wer nicht gleich alle wichtigen Informationen in seine 1. Frage packt oder sofort nachreicht, wird harsch eines Besseren belehrt. Auch der Verweis auf ähnliche gelagerte Probleme und deren Lösungen erfogt oft gleich in der 1. Antwort, bevor überhaupt individuell auf die Frage eingegangen wird.

Ist der Computerwissen Club zu nachsichtig, gutmütig und wohlwollend? Wird hier evtl. zu viel Rücksicht genommen auf eine überwiegend ältere Generation, der man es einfach nachsehen muss, dass sie den Großteil Ihres Lebens eben nichts mit dem PC zu tun gehabt hat? ("der/die Arme hat sich im Berufsleben lange genug anstrengen müssen"). Ist der Club im Jahr 2006 (?) evtl. von vornherein mit dem Gedanken ins Leben gerufen worden, das Interesse der älteren Generation für eine Welt zu mobilisieren, die Ihnen bisher fremd war? Hat man Ihnen versprochen, mit der Mitgleidschaft den Anschluss an diese Welt noch rechtzeitig zu finden?

Oder steckt doch eher ein marktwirtschaftliches Interessen des Verlags dahinter? "Eine riesige Klientel kann angesprochen und gewonnen werden. Diese Marktlücke lässt sich füllen".

Es wird ja immer mal wieder Unmut darüber geäußert, dass munter drauflos versprochen wird, was eigentlich nicht gehalten werden kann:
1. Linux läuft auch auf alten Rechnern.
2. Windowsprogramme laufen auch auf Linux.
3. Linux ist äußerst benutzerfreundlich, Linux kann jeder verstehen. In nullkommanix werden Sie Linux-Meister.
4 ......
5. .....

Der Club scheint die Aufgabe zu haben, die Gemüter derjenigen immer wieder auf's Neue zu besänftigen, die sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Eigentlich eine frustrierende Augabe.

Mit freundlichen Grüßen

U.Lippmann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 7
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Hallo Herr Kleemann,

Sie haben vor 2 Wochen kurz auf dieses Thema reagiert und eine ausführlichere Antwort per DM angekündigt:
Ich hoffe Morgen, spätestens Sonntag zu einer ausführlichen Antwort zu kommen.

Haben Sie es vergessen oder haben Sie sich aus bestimmten Gründen dagegen entschieden?

Mit freundlichen Grüßen

U.Lippmann
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  1. vor über einem Monat
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  3. # 1 8
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haben Sie es vergessen oder haben Sie sich aus bestimmten Gründen dagegen entschieden?

Mit freundlichen Grüßen

U.Lippmann
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  1. vor über einem Monat
  2. Linux
  3. # 1 9
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Hallo Herr Kleemann,

danke für Ihre ausführliche Antwort. Ich werde mich später auf anderem Wege noch einmal bei Ihnen melden.

MfG
Li
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  1. vor über einem Monat
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